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Intervalle und Komplementärintervalle
Intervalle bezeichnen den Abstand zwischen zwei Tönen in der Musik. Sie können sowohl grob als auch fein bestimmt werden. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Komplementärintervalle. Sie bilden immer das entgegengesetzte Intervall innerhalb einer Oktave.
Beispiele
Das ist hilfreich, wenn man sehr große Intervalle bestimmen muss. Zum Beispiel die kleine Septime aufwärts über dem Ton A. Man könnte nun die 10 Halbtonschritte abzählen. Allerdings kann man auch einfach mit der großen Sekunde als Komplementärintervall in die umgekehrte Richtung (also abwärts) rechnen. Eine große Sekunde unter A liegt das G und somit ist auch das Intervall A -> G eine kleine Septime.

Komplementärintervall finden
Das Komplementär Intervall zu finden ist nicht schwer. Es gibt immer Paare von groben Intervallen, die zusammengehören. Darüber hinaus muss „klein“ durch „groß“ und umgekehrt getauscht werden. Reine Intervalle bleiben auch in ihrem Komplement rein. Zuletzt muss beim bestimmen des Komplementärintervalls darauf geachtet werden, dass man es in die entgegengesetzte Richtung bestimmt.
Die Paare von Intervallen sind Folgende:
- Prime und Oktave
- Sekunde und Septime
- Terz und Sexte
- Quinte und Quarte
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